
ökoeffizienz

Die Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization, FAO) sagt voraus, dass die weltweite Nachfrage nach Nahrung, insbesondere Fleisch und Milchprodukte, sich bis 2050 mehr als verdoppelt. Im Zuge der steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln weltweit, gibt es eine gleichzeitig steigende Nachfrage nach Protein – einem wesentlichen Nährstoff für die menschliche Gesundheit. Es gibt eine steigende Nachfrage nach Milch-Proteinen, wie Molke und Kasein, und nach Ei-Proteinen (zusammen: Tier-Proteinen). Sowohl die Produktion von Tier- als auch von Pflanzen-Proteinen beeinträchtigen die Umwelt. Jedoch sind die Umweltauswirkungen durch die Produktion von Fleisch und Tier-Proteinen um ein Vielfaches höher als bei der Produktion von Pflanzen und Pflanzen-Proteinen, sowohl hinsichtlich der Stoffmengen als auch hinsichtlich Landflächennutzung. Die Produktion von Tier-Proteinen verbraucht große Mengen an Energie und Rohstoffen. Die Produktion von Pflanzen-Proteinen hingegen beeinträchtigt die Umwelt nur wenig und ist nachhaltig durch die Verminderung von Energieverbrauch, Emissionen, Landflächennutzung, Wasserverbrauch und bietet auch ein besseres Verhältnis von eingesetzten Ressourcen zum Endprodukt.
Herstellung von Pflanzen-Proteinen im Vergleich zu Tier-Proteinen
| Energieverbrauch | 6 bis 20 Mal weniger Verbrauch von Fossilen Energieträgern¹ |
| Emissionen | Nutztiere erzeugen 40 % mehr Emissionen als der Verkehr² |
| Nutzung von Landfläche | 17 Mal weniger¹ |
| Wasserverbrauch | 100 Mal weniger³ |
| Effizienz in der Umwandlung von Proteinen | 10 Mal höher¹ |
¹Reijnders, L. & Soret, S. 2003. Quantification of the environmental impact of different dietary protien choices.
²FAO. 2006. Livestock’s long shadow.
³Pimentel, D. & Pimentel, M. 2003. Sustainability of meat-based and plant-based diets and the environment.
Die Soja- und Raps-Protein-Isolate von Burcon als potenzielle funktionale Lebensmittelzutat bieten sowohl Nahrungsmittelherstellern als auch Verbrauchern Mehrwert; sie erweitern die Wertschöpfungskette des Raps, der wertvollsten Kulturpflanze Kanadas, derzeit basierend auf Rapsöl und Rapsschrot um Nahrung und Getränke für Verbraucher.
Im Zuge des Anstiegs des Werts von Soja und Raps, können Landwirte mehr von diesen Kulturpflanzen anbauen und dadurch profitabler sein. Der Umstieg von der Produktion von Tier-Proteinen zu Pflanzen-Proteinen verbessert die Ökoeffizienz und die Profitabilität zugleich. Den Herstellern von Nahrungsmitteln bietet sich die Möglichkeit, preiswerte, hochwertige Pflanzen-Proteine zu nutzen und dadurch der zunehmenden Nachfrage nach pflanzenlichen Zutaten zu begegnen. Weiter in der Wertschöpfungskette profitieren Verbraucher von den essentiellen Proteinen und Gesundheitsvorteilen ihres bevorzugten Gerichts oder Getränks, das mit Pflanzen-Protein-Isolaten angereichert ist.
Abbildung Öko-Effizienz
die Produktion von pflanzlichen Proteinen verbraucht beachtlich weniger natürliche Rohstoffe, produziert wenige oder keine Emissionen und ist viel effizienter bei der Umwandlung von Protein.






